Andesvirus: mRNA-Impfstoffe zeigen schnellen Schutz in Tierstudie
US-amerikanische Forscher haben vielversprechende Ergebnisse mit zwei mRNA-Impfstoffen gegen das Andesvirus erzielt. Die bereits vor dem jüngsten Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius entwickelten Kandidaten zeigten in Tierversuchen mit Goldhamstern eine rasche Schutzwirkung.
Nach nur einer Impfdosis setzte der Schutz bereits nach 14 Tagen ein. Die Studie deutet darauf hin, dass der Impfstoff möglicherweise auch nach einer Exposition noch wirksam sein könnte, um eine Erkrankung zu verhindern oder abzumildern. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Hintergrund
Das Andesvirus gehört zu den Hantaviren, die durch Nagetiere übertragen werden und beim Menschen das Hantavirus-Pulmonalsyndrom (HPS) auslösen können. Diese schwere Atemwegserkrankung ist durch eine hohe Sterblichkeitsrate gekennzeichnet. Bislang gibt es keine spezifische antivirale Therapie oder zugelassenen Impfstoff gegen das Andesvirus.
Quelle: nach Medienberichten