Frankenburg Technologies sichert 100 Millionen Euro für Raketenabwehr

Das Unternehmen, das Produktionsstätten in Lettland und seinen Hauptsitz in Estland und Großbritannien unterhält, plant mit den Mitteln die Entwicklung eines entsprechenden Abwehrsystems. Damit folgt Frankenburg Technologies dem Beispiel von Fire Point, einem weiteren europäischen Hersteller, der ebenfalls in diesem Segment aktiv ist.
Die Finanzierungsrunde der Serie B wurde laut einem Bericht von Bloomberg vom 22. Juni erfolgreich abgeschlossen.
Hintergrund
Die Entwicklung von Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen hat in den letzten Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen. Angesichts der Verbreitung von Raketentechnologien sehen sich viele Staaten veranlasst, ihre Verteidigungsfähigkeiten in diesem Bereich zu stärken. Europäische Hersteller versuchen zunehmend, in diesem strategisch wichtigen Markt Fuß zu fassen.
Quelle: nach Medienberichten