Aserbaidschan wegen Folter verurteilt: Entschädigung für Opferfamilie
Aserbaidschan muss der Familie eines im Jahr 2016 gefolterten und getöteten Armeniers eine Entschädigung in Höhe von 90.000 Euro zahlen. Dies entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Das Gericht stellte fest, dass der Mann auf brutale Weise misshandelt wurde, was zu seinem Tod führte. Die Verurteilung erfolgte aufgrund der Verletzung von Menschenrechten.
Hintergrund
Der Konflikt um Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan dauert seit Jahrzehnten an und hat immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt. Die Region wird international als Teil Aserbaidschans anerkannt, ist jedoch mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Trotz mehrerer Waffenstillstandsabkommen kommt es weiterhin zu Spannungen und Menschenrechtsverletzungen.
Quelle: nach Medienberichten