Amazonas-Regenwald: Dürren beeinträchtigen Boden-Atmosphäre-Interaktion
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die durch das Klimaphänomen El Niño verursachten Dürren und Hitze die Isoprenabsorption im Boden des Amazonas-Regenwaldes um das Vierfache mindern. Gleichzeitig erhöht sich die Konzentration dieses Gases in der Umgebung des Blätterdachs.
Diese Veränderungen deuten auf eine Störung wichtiger Rückkopplungsmechanismen zwischen dem Waldboden und der Atmosphäre hin, die für das Ökosystem des Regenwaldes von Bedeutung sind.
Hintergrund
Isopren ist ein flüchtiger organischer Stoff, der von Pflanzen freigesetzt wird und eine Rolle bei der Bildung von Ozon und Aerosolen in der Atmosphäre spielt. Der Amazonas-Regenwald ist das größte tropische Waldgebiet der Erde und hat eine entscheidende Funktion für das globale Klima und die Artenvielfalt.
Quelle: nach Medienberichten