Zehn Jahre nach Brexit-Referendum: EU sah London unvorbereitet
Am 23. Juni 2016 stimmten die Wählerinnen und Wähler im Vereinigten Königreich für den Austritt aus der Europäischen Union. Diese Entscheidung folgte auf eine intensive Kampagne, die laut Berichten von internationalen Nachrichtenagenturen von falschen Behauptungen beeinflusst war.
Die Europäische Union hatte sich nach Aussage ihres damaligen Kommissionspräsidenten auf das Ergebnis eingestellt. Die britische Seite hingegen sei auf die Konsequenzen des Referendums nicht ausreichend vorbereitet gewesen, so Juncker.
Hintergrund
Das Vereinigte Königreich war seit 1973 Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), dem Vorläufer der Europäischen Union. Die Frage der Mitgliedschaft und der Souveränität war über Jahrzehnte hinweg ein wiederkehrendes Thema in der britischen Politik, das zu verschiedenen Volksabstimmungen und Debatten führte.
Quelle: nach Medienberichten