Tages-Sicht24 Dienstag, 23.06.2026
Welt

Zehn Jahre nach Brexit-Referendum: EU sah London unvorbereitet

23.06.2026, 05:24 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion

Das Brexit-Referendum, das vor zehn Jahren stattfand, war laut dem damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker von einer Kampagne mit Unwahrheiten geprägt. Juncker zufolge war die Europäische Union auf den Austritt Großbritanniens vorbereitet, London jedoch nicht.

Am 23. Juni 2016 stimmten die Wählerinnen und Wähler im Vereinigten Königreich für den Austritt aus der Europäischen Union. Diese Entscheidung folgte auf eine intensive Kampagne, die laut Berichten von internationalen Nachrichtenagenturen von falschen Behauptungen beeinflusst war.

Die Europäische Union hatte sich nach Aussage ihres damaligen Kommissionspräsidenten auf das Ergebnis eingestellt. Die britische Seite hingegen sei auf die Konsequenzen des Referendums nicht ausreichend vorbereitet gewesen, so Juncker.

Hintergrund

Das Vereinigte Königreich war seit 1973 Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), dem Vorläufer der Europäischen Union. Die Frage der Mitgliedschaft und der Souveränität war über Jahrzehnte hinweg ein wiederkehrendes Thema in der britischen Politik, das zu verschiedenen Volksabstimmungen und Debatten führte.

Quelle: nach Medienberichten