Selbsttests bei Infekten weit verbreitet, Arztbesuch bleibt bevorzugt
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 45 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal auf Selbsttests zurückgegriffen haben. Diese werden bei verschiedenen Infekten und weiteren gesundheitlichen Anliegen eingesetzt.
Trotz der Popularität von Selbsttests vertrauen 94 Prozent der Befragten bei Gesundheitsfragen nach wie vor primär auf die Einschätzung von Ärzten. Die ärztliche Diagnose bleibt somit die erste Wahl für die Mehrheit der Deutschen.
Die Daten stammen aus einer forsa-Umfrage, die im Auftrag der hkk Krankenkasse durchgeführt wurde.
Hintergrund
Die Verfügbarkeit von Selbsttests hat in den letzten Jahren, insbesondere durch die COVID-19-Pandemie, stark zugenommen. Viele dieser Tests sind rezeptfrei in Apotheken oder Drogerien erhältlich und ermöglichen eine schnelle erste Einschätzung des Gesundheitszustands. Sie dienen oft der Früherkennung oder der Überprüfung von Symptomen im privaten Umfeld.
Quelle: nach Medienberichten