Männer häufiger von Leistungseinbruch bei Marathonläufen betroffen
Die Untersuchung konzentrierte sich auf das Phänomen, das unter Langstreckenläufern als „Marathon-Wand“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um einen Zustand, bei dem Athleten unerwartet die Kräfte verlassen und sie das Tempo drastisch reduzieren müssen oder sogar aufgeben.
Die Analyse der verfügbaren Daten deutet darauf hin, dass Männer signifikant häufiger von diesem Leistungseinbruch betroffen sind als ihre weiblichen Konkurrenten.
Hintergrund
Der Marathonlauf geht auf die Legende des griechischen Boten Pheidippides zurück, der nach der Schlacht bei Marathon im Jahr 490 v. Chr. die Nachricht vom Sieg nach Athen überbracht haben soll. Die heutige Standarddistanz von 42,195 Kilometern wurde 1908 bei den Olympischen Spielen in London festgelegt und 1921 offiziell vom Leichtathletik-Weltverband übernommen.
Quelle: nach Medienberichten