Iran kündigt Vorgehen gegen Fans nach Hymnen-Pfiffe an

Nach dem Fußballspiel zwischen dem Iran und Neuseeland, bei dem es zu Pfiffen während der Nationalhymne sowie dem Zeigen oppositioneller Symbole und kritischer Banner kam, hat die Regierung in Teheran Konsequenzen angekündigt.
Die Führung des Landes beabsichtigt, gegen die als „Störenfriede“ bezeichneten Personen vorzugehen. Berichten zufolge wurden bereits zahlreiche Beteiligte identifiziert.
Hintergrund
Im Iran kommt es immer wieder zu Protesten und Unruhen, die sich gegen die Regierung richten. Sportveranstaltungen, insbesondere Fußballspiele, werden dabei gelegentlich als Plattform genutzt, um Dissens auszudrücken. Die Reaktion der Behörden auf solche Aktionen ist oft repressiv.
Quelle: nach Medienberichten