PFAS in Wandfarben als Umweltgefahr identifiziert
Die Untersuchung von Michael Stang zeigt, dass per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), die für ihre Beständigkeit bekannt sind, auch in Wandfarben vorkommen. Diese Chemikalien könnten nach dem Auftragen der Farben in die Umwelt gelangen.
Die Ergebnisse legen nahe, dass die Verbreitung von PFAS über diesen Weg eine neue Herausforderung für den Umweltschutz darstellt. Weitere Forschungen sind notwendig, um das genaue Ausmaß der Belastung und mögliche Auswirkungen auf Ökosysteme und die menschliche Gesundheit zu bewerten.
Hintergrund
PFAS sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die seit den 1940er Jahren in verschiedenen Industrieprodukten eingesetzt werden, darunter Antihaftbeschichtungen, wasserabweisende Textilien und Feuerlöschschäume. Sie sind bekannt für ihre extreme Langlebigkeit in der Umwelt und im menschlichen Körper, weshalb sie oft als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden.
Quelle: nach Medienberichten