Studie: Krebsoperationen trotz Pandemie-Verschiebung erfolgreich

Forschende der Universitätsmedizin Halle analysierten Daten von über 17.000 Krebspatienten, die zu Beginn der Pandemie operiert wurden. Die Auswertung ergab, dass die Konzentration der Ressourcen auf die Versorgung von COVID-11-Erkrankten und die damit einhergehenden Operationsverschiebungen die chirurgische Qualität nicht beeinträchtigten.
Ziel der damaligen Maßnahmen war es, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Planbare Eingriffe, darunter auch Krebsoperationen, wurden daher zeitweise zurückgestellt.
Hintergrund
Während der weltweiten COVID-19-Pandemie sahen sich Gesundheitssysteme gezwungen, Kapazitäten für die Behandlung von Infizierten zu schaffen. Dies führte in vielen Ländern zu einer Priorisierung von Notfällen und einer Verschiebung nicht-dringender medizinischer Eingriffe, um Ressourcen wie Betten und Personal zu schonen. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Versorgung anderer Krankheitsbilder, insbesondere chronischer Erkrankungen wie Krebs, wurden seitdem intensiv untersucht.
Quelle: nach Medienberichten