US-Entwicklungshilfe-Stopp bedroht Versorgung von Geflüchteten in Thailand
Die Finanzierung durch die US-Behörde USAID, die über ihr Regionalbüro in Bangkok geleitet wurde, unterstützte maßgeblich das thailändische Gesundheitswesen. Insbesondere die Programme zur Eindämmung von Aids und Malaria profitierten von diesen Mitteln.
Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit e.V. äußert sich besorgt über die möglichen Auswirkungen des Förderstopps. Sie befürchtet eine Unterversorgung von Geflüchteten und Rückschritte im Kampf gegen Aids.
Hintergrund
Entwicklungshilfe ist ein Instrument der internationalen Zusammenarbeit, das darauf abzielt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in ärmeren Ländern zu fördern. Die USA sind traditionell ein großer Geber von Entwicklungshilfe weltweit. Thailand hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Gesundheitsversorgung gemacht, ist aber weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, insbesondere bei der Versorgung vulnerabler Gruppen und der Bekämpfung von Infektionskrankheiten.
Quelle: nach Medienberichten