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Prozessbeginn wegen mutmaßlicher Spionage für Iran in Hamburg

17.06.2026, 18:10 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion
Prozessbeginn wegen mutmaßlicher Spionage für Iran in Hamburg
Symbolbild · KI-generiert

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht startet am Freitag ein Verfahren gegen einen dänischen Staatsbürger. Ihm wird vorgeworfen, im Auftrag der iranischen Al-Kuds-Brigaden Anschlagsziele in Deutschland ausgespäht zu haben.

Ein Mann mit afghanischen Wurzeln, der die dänische Staatsangehörigkeit besitzt, muss sich ab Freitag vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf Spionage für die iranischen Al-Kuds-Brigaden.

Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, unter anderem den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sowie weitere potenzielle Ziele für Mord- und Brandanschläge observiert zu haben. Der israelische Geheimdienst Mossad lieferte die entscheidenden Hinweise, die zu dem Verfahren führten.

Hintergrund

Die Al-Kuds-Brigaden sind eine Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden, die für Operationen außerhalb des Iran zuständig ist. Sie werden von mehreren Staaten als terroristische Organisation eingestuft. Der israelische Geheimdienst Mossad ist bekannt für seine weltweiten Operationen zur Terrorismusbekämpfung und Informationsbeschaffung.

Quelle: nach Medienberichten