Hamburger Wärmeplan stößt auf Kritik
Der neue Wärmeplan der Stadt Hamburg definiert, in welchen Gebieten künftig Fernwärme zur Verfügung stehen wird. Gleichzeitig legt er fest, wo Gebäudeeigentümer eigenverantwortlich auf klimaneutrale Heizsysteme umstellen müssen.
Obwohl der Plan Orientierung bieten soll, wird die größte Herausforderung in den Hunderttausenden von Gebäuden gesehen, die keinen Anschluss an das Fernwärmenetz erhalten werden. Kritiker bemängeln, dass die Diskrepanz zwischen den theoretischen Vorgaben und der praktischen Umsetzbarkeit für diese Gebäude erheblich sei.
Hintergrund
Städte in Deutschland sind im Rahmen der Energiewende und des Klimaschutzes dazu verpflichtet, kommunale Wärmepläne zu erstellen. Diese Pläne sollen aufzeigen, wie die Wärmeversorgung in den jeweiligen Kommunen schrittweise dekarbonisiert werden kann, um die Klimaziele zu erreichen. Dabei spielen Fernwärme und andere erneuerbare Energien eine zentrale Rolle.
Quelle: nach Medienberichten