Studie zeigt Zusammenhang zwischen Bildungsmobilität und Innovationskraft

Die Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature, wurde von Forschenden des ZEW Mannheim, Sarah McNamara und Guido Neidhöfer, sowie Patrick Lehnert von der Universität Zürich durchgeführt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Regionen in Europa, in denen der Bildungserfolg weniger stark vom familiären Hintergrund abhängt, einen signifikanten Anstieg bei der Anzahl der Patentanmeldungen verzeichnen.
Dies ist die erste groß angelegte Untersuchung, die über einen längeren Zeitraum hinweg den Nachweis erbringt, dass verbesserte Aufstiegschancen im Bildungssystem ein wesentlicher Motor für Innovation und die wirtschaftliche Entwicklung sind.
Hintergrund
Soziale Mobilität, insbesondere im Bildungsbereich, ist seit Langem Gegenstand soziologischer und ökonomischer Forschung. Sie beschreibt die Möglichkeit für Individuen, ihre soziale oder ökonomische Position im Vergleich zu ihren Eltern zu verbessern. Bildung gilt dabei als ein zentraler Faktor für den sozialen Aufstieg und die Chancengleichheit in einer Gesellschaft.
Quelle: nach Medienberichten