Bundespräsident Steinmeier äußert Frustration über Iran-Krieg
Die Zuspitzung des Konflikts im Iran hat bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Frustration ausgelöst. Er äußerte sich kritisch zur aktuellen Situation und betonte, dass die Entwicklung vermeidbar gewesen wäre.
Steinmeier verwies in diesem Zusammenhang auf das Atomabkommen, das im Jahr 2015 zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geschlossen wurde. Die jüngsten Ereignisse hätten ihn persönlich sehr betroffen gemacht, wie die Welt berichtet.
Hintergrund
Das Atomabkommen von 2015, offiziell als Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan (JCPOA) bekannt, sah eine Lockerung der Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Einschränkungen seines Atomprogramms vor. Die USA zogen sich 2018 unter der damaligen Regierung einseitig aus dem Abkommen zurück, was zu einer erneuten Verschärfung der Spannungen führte.
Quelle: nach Medienberichten