Neue Studie zu Hirnmetastasen bei Lungenkrebs
Die Vorgehensweise bei asymptomatischen Hirnmetastasen, die durch ein nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) mit Treibermutationen verursacht werden, ist in der Medizin bisher nicht eindeutig festgelegt.
Es fehlte bislang an Level-1-Evidenz, um diese Frage abschließend zu beantworten. Nun wurde die erste randomisierte Studie zu diesem Thema in Indien abgeschlossen. Die Ergebnisse werden auf einer bevorstehenden Jahrestagung präsentiert, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet.
Hintergrund
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist die häufigste Form von Lungenkrebs und macht etwa 85 Prozent aller Diagnosen aus. Treibermutationen sind spezifische genetische Veränderungen in den Tumorzellen, die das Krebswachstum fördern und oft Ziel für zielgerichtete Therapien sind. Hirnmetastasen treten auf, wenn Krebszellen vom ursprünglichen Tumor in das Gehirn wandern und dort Sekundärtumore bilden.
Quelle: nach Medienberichten