Digitalisglykoside könnten Herzinsuffizienz-Verschlechterung mindern

Forscher des University Medical Center Groningen haben herausgefunden, dass Digitalisglykoside möglicherweise das Risiko einer ersten Verschlechterung der Herzinsuffizienz bei betroffenen Personen senken. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift JAMA im Jahr 2026 veröffentlicht.
Das Team um Kevin Damman analysierte die Daten und stellte eine Assoziation zwischen der Behandlung mit diesen Medikamenten und einem geringeren Risiko für eine Progression der Erkrankung fest. Die Studie liefert damit neue Erkenntnisse zur Therapie von Herzinsuffizienz.
Hintergrund
Herzinsuffizienz, oft als Herzschwäche bezeichnet, ist eine chronische Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Sie kann durch verschiedene Ursachen wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt entstehen. Digitalisglykoside werden seit Langem in der Kardiologie eingesetzt, um die Kontraktionskraft des Herzmuskels zu steigern und die Herzfrequenz zu regulieren.
Quelle: nach Medienberichten