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EU-Ratspräsident Costa initiiert Moskau-Kontakte – Kritik von EU-Staaten

19.06.2026, 02:05 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

EU-Ratspräsident Costa hat Bemühungen zur Kontaktaufnahme mit Moskau unternommen, um mögliche Verhandlungen zum Ukraine-Krieg vorzubereiten. Dies führte zu erheblichen Spannungen beim aktuellen EU-Gipfel.

Die Initiative von EU-Ratspräsident Costa, direkte Kontakte zu Moskau aufzubauen, hat innerhalb der Europäischen Union zu einer Kontroverse geführt. Ziel der Kontaktaufnahme ist es, eine Basis für mögliche Friedensverhandlungen im Kontext des Ukraine-Krieges zu schaffen.

Die Vorgehensweise Costas löste bei dem derzeit stattfindenden EU-Gipfel eine heftige Debatte aus. Insbesondere aus deutschen Regierungskreisen wurde deutliche Kritik geäußert, wobei von einem "Affront" die Rede war. Die Meinungsverschiedenheiten unterstreichen die unterschiedlichen Ansätze der Mitgliedstaaten im Umgang mit Russland und dem Konflikt in der Ukraine.

Hintergrund

Der Krieg in der Ukraine begann im Februar 2022 mit dem Einmarsch russischer Truppen. Seitdem haben die EU und ihre Mitgliedstaaten umfangreiche Sanktionen gegen Russland verhängt und die Ukraine finanziell sowie militärisch unterstützt. Die Suche nach diplomatischen Lösungen und einem dauerhaften Frieden bleibt eine zentrale Herausforderung für die internationale Gemeinschaft.

Quelle: nach Medienberichten