Kölner Uniklinik führt ambulante CAR-T-Zelltherapie ein
Forschende der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln haben diese neue Behandlungsform entwickelt. Die Therapie erwies sich als sicher und praktikabel, ohne zusätzliche Risiken oder Nebenwirkungen im Vergleich zur stationären Behandlung.
Die Ergebnisse der Studie wurden gestern, am 1. Juli 2026, im Fachjournal „Hemasphere“ publiziert.
Hintergrund
Die CAR-T-Zelltherapie ist eine innovative Form der Immuntherapie, bei der patienteneigene T-Zellen gentechnisch verändert werden, um Krebszellen effektiver zu bekämpfen. Bisher wurde diese hochkomplexe Behandlung in der Regel stationär durchgeführt, was für Patienten oft mit langen Krankenhausaufenthalten verbunden war. Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung des Knochenmarks, die durch eine unkontrollierte Vermehrung von Plasmazellen gekennzeichnet ist.
Quelle: nach Medienberichten