Malariaimpfung reduziert Kindersterblichkeit in Afrika
In Regionen Subsahara-Afrikas, wo Malaria weit verbreitet ist, führte die Integration des Impfstoffs RTS,S/AS01E in die regulären Kinderimpfprogramme zu einer deutlichen Abnahme schwerer Malariaerkrankungen.
Diese Entwicklung hat nach Berichten des Deutschen Ärzteblattes dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit in den betroffenen Gebieten um etwa einen von acht Todesfällen reduziert werden konnte. Der Impfstoff zielt auf Plasmodium falciparum ab, den Erreger der Malaria tropica.
Hintergrund
Malaria ist eine durch Mücken übertragene Infektionskrankheit, die jährlich Millionen Menschen betrifft, insbesondere Kinder in tropischen und subtropischen Regionen. Der Kampf gegen Malaria umfasst seit Jahrzehnten Maßnahmen wie Moskitonetze, Insektizide und Medikamente. Die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs stellt einen wichtigen Fortschritt in der Prävention dar.
Quelle: nach Medienberichten