Klima und Mensch beeinflussen Fischvielfalt in Flüssen
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich, der Eawag und der Yunnan Universität hat eine globale Analyse der Fischbiodiversität mittels Umwelt-DNA (eDNA) durchgeführt. Die Ergebnisse legen nahe, dass in wärmeren Klimazonen die Zunahme der Artenvielfalt mit wachsender Flussbeckengröße deutlicher ausgeprägt ist.
Diese positive Beziehung wird jedoch durch menschliche Aktivitäten abgeschwächt, wie die Untersuchung auf Basis der eDNA-Daten ergab.
Hintergrund
Umwelt-DNA (eDNA) ist genetisches Material, das von Organismen in ihrer Umgebung hinterlassen wird, beispielsweise in Wasserproben. Die Analyse von eDNA ermöglicht die Erfassung von Arten, ohne die Organismen direkt beobachten oder fangen zu müssen. Diese Methode hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Werkzeug in der Biodiversitätsforschung entwickelt.
Quelle: nach Medienberichten