Europäischer Verteidigungsfonds schreibt Hyperschall-Abwehr aus

Der European Defence Fund (EDF) hat im Februar eine Ausschreibung zur Weiterentwicklung von Abwehrfähigkeiten gegen Hyperschallwaffen veröffentlicht. Ziel ist die Schaffung einer europäischen Kapazität.
Das geplante System soll ein endoatmosphärischer Luftverteidigungs-Effektor sein. Dieser soll nach 2030 gegen aktuelle und künftige manövrierende ballistische Raketen sowie hypersonische Marschflugkörper wirksam sein.
Es wird erwartet, dass die Unternehmen MBDA und Diehl in diesem Wettbewerb gegeneinander antreten werden, wie aus Branchenkreisen verlautet.
Hintergrund
Hyperschallwaffen, die Geschwindigkeiten über Mach 5 erreichen und manövrierfähig sind, stellen eine große Herausforderung für bestehende Raketenabwehrsysteme dar. Ihre hohe Geschwindigkeit und unvorhersehbare Flugbahn erschweren die frühzeitige Erkennung und Abfangung erheblich. Verschiedene Nationen investieren daher massiv in die Entwicklung von Abwehrtechnologien.
Quelle: nach Medienberichten