Studie zeigt Artenkenntnis-Rückgang bei jungen Erwachsenen
Die im „Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine“ publizierte Studie belegt, dass die Kenntnis über häufige Arten wie Löwenzahn oder Spatzen bei jungen Erwachsenen zwar vorhanden ist. Jedoch zeigt sich ein deutlicher Wissensmangel bei Pflanzen und Vögeln, die charakteristisch für Felder, Wiesen und andere landwirtschaftlich genutzte Gebiete sind.
Für die Untersuchung befragte ein Forschungsteam des ZALF 463 Erwachsene unterschiedlicher Altersgruppen in einer deutschen Agrarregion. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Wissen über typische Arten der Agrarlandschaft speziell in den jüngeren Generationen abnimmt.
Hintergrund
Der Rückgang der Artenvielfalt und das schwindende Wissen über die heimische Flora und Fauna sind seit Längerem Gegenstand wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten. Experten weisen immer wieder auf die Bedeutung eines grundlegenden Verständnisses der Natur für den Umweltschutz hin. Bildungseinrichtungen und Naturschutzorganisationen versuchen, diesem Trend entgegenzuwirken.
Quelle: nach Medienberichten