Vatikan exkommuniziert Piusbrüder nach langem Konflikt
Die Entscheidung des Vatikans folgt auf eine lange Phase der Auseinandersetzung zwischen den Traditionalisten und der Kirchenführung. Die Exkommunikation stellt die schärfste Kirchenstrafe dar und bedeutet den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft.
Die Drohung an die Anhänger der Piusbrüder deutet auf eine Verschärfung der Haltung des Vatikans hin, um die Einheit der katholischen Kirche zu wahren.
Hintergrund
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), bekannt als Piusbrüder, wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. Sie lehnt bestimmte Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) ab und vertritt eine traditionalistische Haltung innerhalb der katholischen Kirche. Bereits 1988 kam es zu Exkommunikationen, die später teilweise aufgehoben wurden.
Quelle: nach Medienberichten