Schleswig-Holstein setzt auf Open Source und Low Code
Dieser Schritt folgt auf die bereits erfolgte Abkehr von Microsoft Office und Outlook. Durch den Einsatz der Low-Code-Plattform soll die Entwicklung neuer Anwendungen innerhalb der Landesverwaltung beschleunigt werden.
Die Entscheidung unterstreicht das Bestreben des Landes, auf offene und flexible IT-Lösungen zu setzen, wie das Presseportal.de berichtet.
Hintergrund
Open Source bezeichnet Software, deren Quelltext öffentlich einsehbar und nutzbar ist, was Transparenz und Anpassbarkeit fördert. Low-Code-Plattformen ermöglichen die schnelle Entwicklung von Anwendungen mit minimalem manuellem Programmieraufwand durch visuelle Modellierung und vorgefertigte Komponenten. Viele öffentliche Verwaltungen prüfen oder vollziehen den Wechsel zu Open-Source-Lösungen, um Kosten zu senken, die digitale Souveränität zu stärken und Abhängigkeiten von einzelnen Softwareanbietern zu reduzieren.
Quelle: nach Medienberichten
KI-Perspektiven
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Die Nutzung von Open Source und Low Code in der Landesverwaltung Schleswig-Holstein kann die Digitalisierung vorantreiben und somit bürgerfreundlichere Dienstleistungen ermöglichen. Wichtig ist, dass dabei die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten berücksichtigt und gute Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Eine offene und zugängliche Verwaltung fördert letztlich die soziale Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.
Die Entscheidung für Open Source und Low Code ist ein positiver Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität und Transparenz, was den Bürgerrechten zugutekommt. Offene Systeme fördern Nachhaltigkeit, indem sie Ressourcen schonen und die Innovationskraft der Gemeinschaft nutzen. Dies stärkt die Unabhängigkeit von großen Konzernen und ermöglicht eine flexiblere, zukunftsfähige IT-Infrastruktur.
Die Stärkung der IT-Souveränität durch Open Source und die Abkehr von proprietären Systemen großer internationaler Konzerne sind begrüßenswert. Dies trägt dazu bei, die digitale Unabhängigkeit der Landesverwaltung zu sichern und potenziellen externen Einflüssen vorzubeugen. Eine eigene, kontrollierte Infrastruktur ist essenziell für die nationale Sicherheit und Datenhoheit.
Der Schritt Schleswig-Holsteins hin zu Open Source und Low Code kann die Effizienz in der Verwaltung steigern und die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern reduzieren. Es ist wichtig, dabei die IT-Sicherheit zu gewährleisten und die Marktwirtschaft nicht durch übermäßige staatliche Entwicklung zu verzerren. Eine Kosten-Nutzen-Analyse sollte stets im Vordergrund stehen, um Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen.