Hensoldt erwartet keine negativen Folgen durch F126-Programmende
Das Unternehmen teilte mit, dass die weitere Abwicklung der bestehenden Aufträge von den vertraglichen Vereinbarungen und der Abstimmung mit den Projektpartnern abhängt. Hensoldt bewertet die vorliegenden Informationen zum Programmende als nicht geschäftsschädigend für die eigenen Erwartungen.
Der Gesamtauftragswert für Hensoldt im Rahmen des F126-Projekts war zuvor bekannt gegeben worden. Die aktuelle Einschätzung des Unternehmens deutet darauf hin, dass die finanziellen Risiken durch den Projektstopp als begrenzt angesehen werden.
Hintergrund
Das Fregattenprogramm F126, auch als Mehrzweckkampfschiff MKS 180 bekannt, war ein bedeutendes Rüstungsprojekt der Deutschen Marine zur Beschaffung neuer Kriegsschiffe. Ziel war die Entwicklung und der Bau von modernen Fregatten, die verschiedene Aufgaben im maritimen Einsatz erfüllen können. Der Abbruch des Programms stellt eine Zäsur in der Beschaffungsplanung der Bundeswehr dar.
Quelle: nach Medienberichten