ZDF unterliegt im Rechtsstreit mit Ex-BSI-Chef Schönbohm
Ein Gericht urteilte, dass die vom Sender verbreiteten Behauptungen über angebliche Verbindungen Schönbohms zu russischen Nachrichtendiensten unwahr sind. Diese Darstellungen verletzten demnach das Persönlichkeitsrecht des ehemaligen BSI-Chefs.
Schönbohm äußerte nach dem Urteil die Erwartung einer Entschuldigung. Die Entscheidung wirft Fragen bezüglich der internen Kontrolle beim ZDF auf, wie aus der Quelle hervorgeht.
Hintergrund
Arne Schönbohm stand im Fokus öffentlicher Diskussionen, nachdem Vorwürfe bezüglich seiner Verbindungen zu einem Verein namens Cyber-Sicherheitsrat Deutschland laut wurden. Diese Vorwürfe führten zu seiner Entlassung als Präsident des BSI im Jahr 2022. Die juristische Auseinandersetzung mit dem ZDF ist Teil der Aufarbeitung dieser Ereignisse.
Quelle: nach Medienberichten