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Welt

Deutschland prüft alternative Beschaffung von Marschflugkörpern

19.06.2026, 14:45 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

Aufgrund ausbleibender Lieferungen aus den USA sucht Deutschland nach neuen Bezugsquellen für Marschflugkörper. Israelische und ukrainische Unternehmen werden dabei als potenzielle Partner in Betracht gezogen.

Deutschland evaluiert derzeit Optionen für die Beschaffung von Marschflugkörpern, da Lieferungen aus den Vereinigten Staaten nicht wie erwartet erfolgen. Die Bundesregierung richtet ihren Blick hierfür auf Israel und die Ukraine, wo entsprechende Firmen als mögliche Lieferanten identifiziert wurden.

Langfristig strebt Deutschland die Entwicklung und Produktion von Marschflugkörpern im Rahmen europäischer Gemeinschaftsprojekte an. Dieser strategische Kurswechsel ist jedoch mit bestimmten Herausforderungen verbunden, die es zu überwinden gilt, wie die WELT berichtet.

Hintergrund

Die Beschaffung von Rüstungsgütern, insbesondere von Waffensystemen wie Marschflugkörpern, ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Verteidigungsstrategie vieler Staaten. Nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 haben viele europäische Länder, darunter auch Deutschland, ihre Verteidigungsausgaben erhöht und die Modernisierung ihrer Streitkräfte vorangetrieben. Die Diversifizierung von Lieferketten im Rüstungsbereich ist eine Reaktion auf geopolitische Unsicherheiten und die Notwendigkeit, die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken.

Quelle: nach Medienberichten