Studie warnt vor massiven Satellitenkonstellationen

Die Studie beziffert erstmals detailliert die Auswirkungen großer und heller Satellitennetzwerke auf die Himmelsbeobachtung. Demnach würde eine derart hohe Anzahl an Objekten den Nachthimmel so stark aufhellen, dass moderne Teleskope in ihrer Funktion erheblich eingeschränkt wären.
Um die astronomische Forschung zu gewährleisten, empfiehlt die ESO, die Zahl der Satelliten auf maximal 100.000 schwach leuchtende Objekte zu begrenzen, die für das bloße Auge unsichtbar bleiben. Die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von Satellitenkonstellationen auf den Nachthimmel bestehen bereits seit Längerem.
Hintergrund
Die zunehmende Anzahl von Satelliten im Erdorbit, insbesondere durch Mega-Konstellationen für globale Internetabdeckung, hat in den letzten Jahren zu wachsender Besorgnis in der wissenschaftlichen Gemeinschaft geführt. Astronomen befürchten, dass die Helligkeit und Dichte dieser Objekte die Beobachtung des Universums vom Boden aus erheblich erschweren oder unmöglich machen könnte.
Quelle: nach Medienberichten