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Polnische Historikerin fordert neues Gedenken an NS-Opfer in Deutschland

17.06.2026, 13:20 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

Die polnische Historikerin Radziejowska plädiert für eine veränderte Erinnerungskultur in Deutschland bezüglich der Opfer des Zweiten Weltkriegs und der NS-Verbrechen.

Radziejowska betont die Notwendigkeit eines umfassenderen Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Verbrechen. Sie sieht ein Umdenken in Deutschland bezüglich dieser Thematik.

Die Historikerin verweist auf einen Zusammenhang zwischen dieser Entwicklung und der aktuellen Situation in Russland, ohne diesen näher auszuführen. Ihre Forderung zielt auf eine Neuausrichtung der deutschen Erinnerungspolitik ab.

Hintergrund

Der Zweite Weltkrieg, ausgelöst durch den Überfall Deutschlands auf Polen im September 1939, führte zu unermesslichem Leid und Millionen von Opfern in Europa. Die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und die Gestaltung einer angemessenen Erinnerungskultur sind seit Jahrzehnten zentrale Themen der deutschen Geschichtspolitik und Gegenstand internationaler Debatten.

Quelle: nach Medienberichten