Trump kritisiert Medien nach Iran-Abkommen
Donald Trump hat nach dem Zustandekommen des Iran-Rahmenabkommens deutliche Kritik an US-Medien geäußert. Er wies Vorwürfe zurück, die USA hätten im Zuge der Verhandlungen zu große Zugeständnisse gemacht.
Als Beleg für seine Position führte der ehemalige Präsident die Entwicklung der Börsenkurse an. Die Ölpreise waren nach der Einigung deutlich gefallen.
Hintergrund
Das Iran-Rahmenabkommen, auch bekannt als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), wurde 2015 zwischen dem Iran und den P5+1-Staaten (USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) sowie der Europäischen Union geschlossen. Es sah vor, das iranische Atomprogramm einzuschränken, um die Entwicklung von Atomwaffen zu verhindern, im Gegenzug für die Aufhebung internationaler Sanktionen. Die USA unter Donald Trump zogen sich 2018 einseitig aus dem Abkommen zurück.
Quelle: nach Medienberichten