Neues Themenheft beleuchtet Wandel psychiatrischer Konzepte
Das Themenheft „Psychiatrische Zeitgeschichte“ analysiert in verschiedenen Fallstudien, welchen Einfluss diese Entwicklungen auf das Verständnis der Zeitgeschichte insgesamt haben. Die Autoren diskutieren, wie sich die Perspektive auf psychische Zustände gewandelt hat, nachdem die klare Unterscheidung zwischen „normal“ und „verrückt“ lange Zeit prägend für die moderne Psychiatrie war.
Die Publikation ist sowohl in gedruckter Form beim Verlag Vandenhoeck & Ruprecht als auch im Open Access verfügbar, wie der Informationsdienst Wissenschaft (idw) berichtet.
Hintergrund
Die Psychiatrie hat im Laufe der Geschichte unterschiedliche Ansätze zur Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen verfolgt. Insbesondere seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gab es verstärkte Debatten über die Stigmatisierung psychisch Kranker und die Rolle der Psychiatrie in der Gesellschaft, was zu Reformbewegungen führte.
Quelle: nach Medienberichten