Türkische Behörden nehmen Oppositionsvertreter fest
Die türkischen Behörden haben eine Festnahmewelle gegen mutmaßliche Korruptionsfälle eingeleitet. Insgesamt 47 Personen sind von den Anordnungen betroffen.
Unter den Zielpersonen befindet sich auch der Bürgermeister der Prinzeninseln in Istanbul, der der oppositionellen CHP angehört. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit Vorwürfen der Korruption, wie aus Berichten hervorgeht.
Hintergrund
In der Türkei kommt es immer wieder zu politischen Spannungen zwischen der Regierung und der Opposition. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden zahlreiche Personen, darunter Journalisten, Akademiker und Politiker, festgenommen oder inhaftiert. Die Regierung begründet solche Maßnahmen oft mit der Bekämpfung von Terrorismus oder Korruption.
Quelle: nach Medienberichten