Neue Therapie zeigt Erfolg bei Prostatakrebs mit hohem Risiko
Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago wurden vielversprechende Ergebnisse einer internationalen Phase-3-Studie vorgestellt. Die Untersuchung befasste sich mit der Behandlung des lokalisierten oder lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms, das ein hohes Rückfallrisiko aufweist.
Die Studie konzentrierte sich auf eine perioperative ARPI-Therapie, die in Kombination mit einer radikalen Prostatektomie angewendet wurde. Diese Behandlungsstrategie zeigte eine Reduzierung des Risikos für die Bildung von Metastasen, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet.
Hintergrund
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Die radikale Prostatektomie ist ein etabliertes Verfahren zur Entfernung der Prostata bei lokal begrenztem Krebs. Trotz operativer Entfernung besteht bei aggressiven Formen oft das Risiko eines Wiederauftretens oder der Ausbreitung von Tumorzellen in andere Körperregionen.
Quelle: nach Medienberichten