Studie zu Herzinfarkt-Medikament zeigt gemischte Ergebnisse
Das Antisense-Oligonukleotid CDR132L, das entwickelt wurde, um einen negativen Umbau des Herzmuskels nach einem Herzinfarkt zu verhindern, zeigte in einer aktuellen Phase-2-Studie bei Patienten mit systolischer Dysfunktion nur teilweise die erhoffte Wirkung.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden auf dem Kongress der Heart Failure Association vorgestellt, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet. Das Medikament sollte speziell dem ventrikulären Remodeling entgegenwirken, einem Prozess, der die Herzfunktion nach einem Infarkt beeinträchtigen kann.
Hintergrund
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Blutgefäß, das den Herzmuskel versorgt, blockiert wird, was zu einer Schädigung des Gewebes führt. Danach kann es zu einem sogenannten ventrikulären Remodeling kommen, bei dem sich die Struktur und Funktion des Herzens ungünstig verändern. Diese Veränderungen können langfristig zu einer Herzinsuffizienz führen.
Quelle: nach Medienberichten