Spermidin könnte Impfschutz bei Senioren verbessern
Forschende um Katja Simon haben gemeinsam mit einem britischen Team im Fachjournal „Aging Cell“ Ergebnisse veröffentlicht, die auf einen positiven Effekt von Spermidin hindeuten. Die natürlich vorkommende Substanz zeigte demnach eine Reduktion molekularer Marker, die mit der Alterung des Immunsystems in Verbindung stehen.
Diese Erkenntnisse könnten neue Wege eröffnen, um den nachlassenden Impfschutz im Alter zu verbessern. Die Studie legt nahe, dass eine gezielte Einnahme von Spermidin die Effektivität von Impfungen bei älteren Personen erhöhen könnte.
Hintergrund
Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems, ein Phänomen namens Immunseneszenz, ab. Dies führt oft zu einer verminderten Wirksamkeit von Impfungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen. Die Suche nach Wegen, diese altersbedingte Immunschwäche zu mildern, ist ein wichtiges Forschungsfeld.
Quelle: nach Medienberichten