Mehrheit der Typ-2-Diabetes-Patienten setzt GLP-1-Therapie nach Unterbrechung fort

Die Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten bei Typ-2-Diabetes-Patienten weist ein wiederkehrendes Muster auf. Laut Studienergebnissen, die auf dem diesjährigen Kongress der Endocrine Society (ENDO) in Chicago vorgestellt wurden, beginnt mehr als die Hälfte der Betroffenen die Behandlung nach einer Unterbrechung erneut.
Die Daten verdeutlichen, dass Patienten die Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten häufig episodisch nutzen. Innerhalb von zwölf Monaten nach dem Absetzen der Medikation nehmen über 50 Prozent der Patienten die Behandlung wieder auf.
Hintergrund
Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine Insulinresistenz und/oder einen relativen Insulinmangel gekennzeichnet ist. GLP-1-Rezeptoragonisten sind eine Klasse von Medikamenten, die zur Blutzuckerkontrolle eingesetzt werden und auch positive Effekte auf das Körpergewicht haben können. Sie ahmen die Wirkung des natürlichen Hormons GLP-1 nach, das nach dem Essen freigesetzt wird.
Quelle: nach Medienberichten