Portugals Drogenpolitik feiert 25-jähriges Bestehen

Der Erfinder der portugiesischen Drogenpolitik betonte, dass der Konsum von Substanzen wie Heroin oder Cannabis für ihn zweitrangig sei. Im Vordergrund stehe, dass niemand unter den Folgen des Konsums leiden solle.
Die Strategie Portugals hat international Beachtung gefunden und wird oft als Beispiel für einen alternativen Umgang mit Drogenproblemen herangezogen.
Hintergrund
Portugal entkriminalisierte im Jahr 2001 den Besitz und Konsum aller Drogen für den Eigenbedarf. Statt strafrechtlicher Verfolgung werden Konsumenten an Gesundheits- und Sozialdienste verwiesen. Ziel war es, die hohe Zahl an Drogenabhängigen und HIV-Infektionen im Land zu senken.
Quelle: nach Medienberichten