Psychische Erkrankungen verursachen jährlich 28.000 vorzeitige Todesfälle in der EU
In den Ländern der Europäischen Union führen psychische Erkrankungen jährlich zu rund 28.000 vorzeitigen Todesfällen. Dies geht aus Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.
Die OECD berichtet, dass etwa 20 Prozent der EU-Bürger von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Diese Situation wird als eines der größten Probleme im Bereich der öffentlichen Gesundheit eingestuft und ist mit erheblichen sozioökonomischen Kosten verbunden.
Hintergrund
Psychische Erkrankungen umfassen eine Vielzahl von Zuständen, die das Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen und zu Beeinträchtigungen im Alltag führen können. Dazu gehören Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie. Weltweit stellen sie eine der Hauptursachen für Behinderung und reduzierte Lebensqualität dar, mit steigender Prävalenz in vielen Regionen.
Quelle: nach Medienberichten