Osteopathie verzeichnet hohe Nachfrage trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise
Trotz einer anhaltend hohen Nachfrage nach osteopathischen Behandlungen gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise für deren Effektivität. Dies geht aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hervor.
Die Therapieform, die auf der Annahme basiert, dass der Körper durch manuelle Techniken zur Selbstheilung angeregt werden kann, zieht viele Patienten an. Die fehlende wissenschaftliche Fundierung bleibt jedoch ein Kritikpunkt.
Hintergrund
Die Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt. Sie betrachtet den Menschen als Einheit und sucht die Ursache von Beschwerden in Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und anderer Körpersysteme. In Deutschland ist die Osteopathie keine anerkannte medizinische Fachrichtung, wird aber von vielen Heilpraktikern und Physiotherapeuten angeboten.
Quelle: nach Medienberichten