Verwaltungskosten für Impfschaden-Regelung übersteigen Auszahlungen

Neue Daten zeigen, dass die Ausgaben für Administration und medizinische Überprüfungen im Rahmen des Impfschaden-Regelwerks in Großbritannien die Marke von 83 Millionen Pfund überschritten haben. Diese Summe liegt deutlich über den Beträgen, die tatsächlich als Entschädigung an Personen ausgezahlt wurden, die nach einer Impfung gesundheitliche Schäden erlitten haben.
Die Diskrepanz zwischen Verwaltungsaufwand und direkten Leistungen wirft Fragen zur Effizienz des Systems auf. Die gestiegenen Kosten für die Bearbeitung der Fälle und die notwendigen medizinischen Gutachten belasten das Budget erheblich, während die eigentliche Unterstützung für die Betroffenen im Verhältnis geringer ausfällt.
Hintergrund
Das britische Impfschaden-Entschädigungssystem wurde eingerichtet, um Personen finanziell zu unterstützen, die nach einer Impfung schwere und dauerhafte Gesundheitsschäden erleiden. Es soll einen Ausgleich für seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen von Impfungen bieten, die trotz der hohen Sicherheit der meisten Vakzine auftreten können.
Quelle: nach Medienberichten