Tages-Sicht24 Mittwoch, 16.09.2026
Gesundheit

Arzt äußert Bedauern über mangelnden Verdacht im Fall Letby

16.09.2026, 07:10 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Arzt äußert Bedauern über mangelnden Verdacht im Fall Letby
Symbolbild · KI-generiert

Ein beratender Arzt, der während der Mordserie von Lucy Letby in einem Krankenhaus tätig war, hat die Ergebnisse der Untersuchung als beunruhigend bezeichnet.

Dr. John Gibbs, ein beratender Arzt, der im Krankenhaus arbeitete, als Lucy Letby zwischen 2015 und 2016 sieben Babys ermordete, äußerte sein Bedauern darüber, dass man den Verdacht damals nicht konsequenter verfolgt habe.

Er beschrieb die Erkenntnisse der Untersuchung als „düstere Lektüre“ und wünschte sich, man hätte „mutig genug“ gehandelt, um den aufkommenden Verdachtsmomenten nachzugehen.

Hintergrund

Lucy Letby, eine ehemalige britische Krankenschwester, wurde wegen der Ermordung von sieben Babys und des versuchten Mordes an sechs weiteren im Countess of Chester Hospital verurteilt. Ihre Taten ereigneten sich zwischen Juni 2015 und Juni 2016. Der Fall löste eine breite öffentliche Debatte über die Sicherheit in Krankenhäusern und die Aufklärung von Verdachtsfällen aus.

Quelle: nach Medienberichten