U-Jagd-Fregattenprogramm von Niederlanden und Belgien verzögert sich

Derk Boswijk, niederländischer Staatssekretär für Verteidigung, informierte die Abgeordnetenkammer in einem Schreiben vom 18. September 2026 über den aktuellen Stand des Anti-Submarine Warfare Frigate (ASWF)-Programms. Die Mitteilung beleuchtet wichtige industrielle Entwicklungen, die sich nach der Einstellung des deutschen F126-Fregattenprogramms ergeben haben.
Demnach bestehen weiterhin offene Fragen bezüglich der Umsetzung des Vorhabens. Belgien prüft derweil verschiedene Optionen für das gemeinsame Projekt. Das Programm zielt darauf ab, moderne Fregatten zur U-Boot-Abwehr zu entwickeln und zu beschaffen.
Hintergrund
Die Niederlande und Belgien hatten sich in der Vergangenheit auf eine gemeinsame Beschaffung von Fregatten zur U-Boot-Abwehr geeinigt, um Kosten zu sparen und die Interoperabilität zu erhöhen. Solche Kooperationsprojekte sind in Europa nicht unüblich, bergen jedoch oft das Risiko von Zeitplanverschiebungen und komplexen Abstimmungsprozessen zwischen den beteiligten Nationen und Industrien.
Quelle: nach Medienberichten