WM-Halbfinale sorgt für Nachbeben: Tuchel verteidigt Entscheidungen, Falkland-Banner löst Diskussionen aus

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat sich nach der Niederlage im WM-Halbfinale gegen Argentinien in einer Pressekonferenz zu seinen taktischen Entscheidungen geäußert. Er bezeichnete die Niederlage als eine "Narbe, die wir jetzt tragen".
Das Halbfinale hatte bereits vor dem Anpfiff eine politische Dimension. Nach dem Sieg hielten argentinische Spieler ein Banner mit der Aufschrift "Die Falklandinseln sind argentinisch" hoch, was zu Diskussionen führte.
Im Golfsport erhielt Bryson DeChambeau bei der Open Championship eine Zwei-Schlag-Strafe wegen "unbeabsichtigter Verbesserung seiner Lage". DeChambeau erklärte, diese Entscheidung habe ihn für die verbleibenden Runden des Turniers angespornt.
Eine Berechnung von E.ON Energie Deutschland zeigt, dass Spieler und Schiedsrichter während der 104 Partien der gesamten Fußball-Weltmeisterschaft rund 2,99 Millionen Kilokalorien verbrauchen. Dies entspricht etwa 3.472 Kilowattstunden, was dem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts nahekommt.
Die GlücksSpirale-Zusatzlotterie Sieger-Chance feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Seit Mitte 2016 hat sie dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) fast 67 Millionen Euro zur Förderung des deutschen Spitzensports zur Verfügung gestellt.
Hintergrund
Die Falklandinseln, oder Islas Malvinas, sind seit langem Gegenstand eines Souveränitätsstreits zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich. Dieser Konflikt eskalierte 1982 in einem kurzen, aber intensiven Krieg. Die Inseln sind weiterhin britisches Überseegebiet, werden aber von Argentinien beansprucht.
Quelle: nach Medienberichten