Gottesanbeterin breitet sich in Deutschland aus

Das ursprünglich in südlicheren Gefilden beheimatete Insekt ist nun vermehrt in zwei spezifischen Regionen Deutschlands anzutreffen. Die Ausbreitung der Gottesanbeterin gilt als ein Indikator für die fortschreitende Klimaveränderung und deren Auswirkungen auf die heimische Fauna.
Experten beobachten die Entwicklung mit Interesse, da die Präsenz neuer Arten das ökologische Gleichgewicht beeinflussen kann. Die genauen Langzeitfolgen dieser Populationszunahme sind derzeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.
Hintergrund
Die Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist eine ursprünglich mediterrane Art, die in Mitteleuropa lange Zeit nur vereinzelt vorkam. Ihre nördliche Verbreitungsgrenze verschiebt sich jedoch seit einigen Jahren kontinuierlich nach Norden, was von Forschern als direkte Konsequenz steigender Durchschnittstemperaturen interpretiert wird.
Quelle: nach Medienberichten