Tages-Sicht24 Mittwoch, 02.09.2026
Wissenschaft

Drohnen und KI unterstützen Naturschutz bei invasiven Pflanzen

02.09.2026, 07:10 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Drohnen und KI unterstützen Naturschutz bei invasiven Pflanzen
Symbolbild · KI-generiert

Geoinformatiker der Universität Osnabrück starten das Projekt „MapAid“, um invasive Pflanzen in schwer zugänglichen Feuchtgebieten mittels Drohnen und Künstlicher Intelligenz zu erfassen.

Das Forschungsprojekt „MapAid“ zielt darauf ab, den Schutz feuchter Naturräume zu verbessern und Renaturierungsmaßnahmen zu begleiten. Invasive Pflanzen breiten sich in diesen Habitaten oft unbemerkt und schnell aus, was eine Herausforderung für den Naturschutz darstellt.

Die Wissenschaftler der Universität Osnabrück arbeiten dabei mit der Hochschule Osnabrück und dem Natur- und Geopark TERRA.vita zusammen. Sie nutzen kameragestützte Drohnen, um die betroffenen Gebiete aus der Luft zu überwachen. Eine Künstliche Intelligenz soll anschließend die gesammelten Daten analysieren und invasive Pflanzen identifizieren.

Hintergrund

Invasive Pflanzenarten stellen weltweit eine erhebliche Bedrohung für die Biodiversität dar, da sie heimische Arten verdrängen und Ökosysteme verändern können. Besonders in sensiblen Feuchtgebieten ist ihre Ausbreitung schwer zu kontrollieren. Technologische Lösungen wie Drohnen und KI bieten neue Möglichkeiten zur effizienten Überwachung und Bekämpfung dieser Problematik.

Quelle: nach Medienberichten