Tages-Sicht24 Mittwoch, 01.07.2026
Gesundheit

Neue Methode ermöglicht frühere Erkennung von Gefäßschäden

01.07.2026, 09:06 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Neue Methode ermöglicht frühere Erkennung von Gefäßschäden
Symbolbild · KI-generiert

Forschende der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben ein Verfahren entwickelt, das Gefäßerkrankungen in einem frühen Stadium identifizieren kann.

Die innovative Methode basiert auf der Anwendung von CO₂-angereichertem Wasser, das eine Erweiterung der Blutgefäße anregt. Anschließend wird die Reaktion der Gefäße mithilfe der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) gemessen.

Bei gesunden Gefäßen erfolgt eine schnelle Erweiterung, während bei beginnenden Gefäßerkrankungen eine verlangsamte Reaktion feststellbar ist. Dies ermöglicht eine Früherkennung von Schäden, bevor schwerwiegendere Symptome auftreten.

Hintergrund

Gefäßerkrankungen, wie Arteriosklerose, sind eine Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und schwerwiegende Komplikationen zu verhindern. Bisherige Diagnoseverfahren erfassen oft erst fortgeschrittene Stadien der Erkrankung.

Quelle: nach Medienberichten