Neue Methode lindert Knieschmerzen bei Arthrose
Mediziner der Berliner Charité haben eine minimal-invasive Katheter-Embolisation von Kniearterien erfolgreich zur Schmerzlinderung bei Gonarthrose eingesetzt. Die Behandlung zielt darauf ab, entzündete Blutgefäße im Kniegelenk gezielt zu veröden.
Die in der Fachzeitschrift Radiology im Jahr 2026 veröffentlichten Ergebnisse einer offenen Studie zeigen, dass die Schmerzen der Patienten über mindestens zwölf Monate hinweg gelindert wurden. Der Eingriff erfolgt über einen Katheter, der von der Hüfte aus eingeführt wird.
Hintergrund
Gonarthrose, auch als Kniearthrose bekannt, ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den Verschleiß des Gelenkknorpels im Knie gekennzeichnet ist. Sie führt zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit und ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Knieschmerzen bei Erwachsenen. Bisherige Behandlungen reichen von Physiotherapie und Medikamenten bis hin zu operativen Eingriffen wie dem Gelenkersatz.
Quelle: nach Medienberichten