Tages-Sicht24 Donnerstag, 25.06.2026
Wissenschaft

Forschungsprojekte stärken Lieferketten für Seltene Erden

25.06.2026, 16:12 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion

Nach dem G7-Gipfel in diesem Monat, bei dem die strategische Bedeutung kritischer Rohstoffe hervorgehoben wurde, arbeiten europäische Projekte an der Sicherung von Wertschöpfungsketten für Seltene Erden und Permanentmagnete.

Das Steinbeis Europa Zentrum und die Hochschule Pforzheim sind an diesen Initiativen beteiligt. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung widerstandsfähiger Lieferketten, um die Verfügbarkeit dieser wichtigen Materialien zu gewährleisten.

Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten im Juni 2026 die Relevanz kritischer Rohstoffe für die Wirtschaft, Energiesysteme und die globale Sicherheit betont. Die laufenden Forschungs- und Innovationsprojekte setzen diese politischen Ziele nun in die Praxis um.

Hintergrund

Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, die für die Herstellung zahlreicher Hochtechnologieprodukte wie Smartphones, Elektrofahrzeuge und Windturbinen unerlässlich sind. Die weltweite Versorgung wird derzeit stark von wenigen Ländern dominiert, was zu geopolitischen Risiken und Preisschwankungen führen kann. Die Sicherung dieser Rohstoffe ist daher ein zentrales Anliegen vieler Industrienationen.

Quelle: nach Medienberichten