Tages-Blick24 Donnerstag, 18.06.2026
Wissenschaft

Umgang mit NS-Vergangenheit in Familien

18.06.2026, 22:04 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

Ein aktueller Bericht beleuchtet die Herausforderungen, die sich beim Ansprechen der NS-Vergangenheit innerhalb von Familien ergeben, insbesondere nach neuen Archivfunden.

Psychiater Gereon Heuft äußert sich in einem Beitrag von DER SPIEGEL dazu, wie Familienmitglieder über eine mögliche NS-Vergangenheit sprechen können. Dies wird besonders relevant im Kontext unerwarteter Entdeckungen in Archiven der NSDAP.

Heuft thematisiert die Schwierigkeiten, die viele Kriegskinder bis heute daran hindern, sich mit diesem Teil ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Der Artikel bietet Orientierungshilfen für den Dialog über diese sensible Thematik.

Hintergrund

Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit ist in Deutschland seit Jahrzehnten ein zentrales gesellschaftliches Thema. Viele Familien sind direkt oder indirekt von den Ereignissen zwischen 1933 und 1945 betroffen, was oft zu Schweigen oder unausgesprochenen Konflikten führt. Die Existenz von Archiven wie der NSDAP-Mitgliederkartei ermöglicht auch heute noch neue Erkenntnisse über individuelle Biografien.

Quelle: nach Medienberichten